Eine Schule „in die Cloud“ zu bringen ist gar nicht so einfach. Viele Schüler verwenden heutzutage Cloud-Dienste als Datei-Ablage für die gemeinsame Bearbeitung und den Austausch von Dokumenten, Zusammenfassungen, etc. in ihren privaten (Lern)-Gruppen.
Schulen dürfen jedoch nicht so ohne Weiteres die gängigen Cloud-Anbieter verwenden, da diese häufig nicht den deutschen Datenschutzrichtlinien (DSGVO) entsprechen.
Neben einfacher Bedienbarkeit und geringen Kosten ist es für Schulen vor allem wichtig, dass man den Datenstandort (durch die Wahl des Hosters) selbst entscheiden kann. Wir zeigen Euch, wie mit Nextcloud Lernen in der Cloud funktionieren kann. 

Logo Nextcloud – Lernen in der Cloud

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Eine sehr gute und bei deutschen Universitäten und Schulen beliebte Lösung, stellt eine in Deutschland gehostete Nextcloud dar. Nextcloud ist eine günstige Open-Source-Lösung, um Daten online in einer Cloud abzulegen, zu bearbeiten und zu teilen.

Durch den Open-Source-Ansatz bietet Nextcloud viele verschiedene Möglichkeiten, die Cloud anzubieten. Zum Beispiel kann man die Plattform als Schule selbst aufsetzen, durch den Schulträger oder einen von diesem beauftragten Dienstleister betreiben lassen oder auch die Dienste eines anderen Anbieters in Anspruch nehmen.

Zusätzlich können Lehrer mit ihren Schülern über Nextcloud-Talk in Gruppen- und Privatchats kommunizieren. Sogar Videoanrufe sind in den Messenger integriert. Nextcloud-Talk kann sowohl im Browser als auch via App auf dem Smartphone oder Tablet verwendet werden.

Nextcloud Education Edition

Nextcloud Education Edition ist eine speziell für Schulen und Universitäten entwickelte Ausgabe von Nextcloud. Die Education Edition zeichnet sich durch nützliche Erweiterungen aus, welche extra für Bildungseinrichtungen entwickelt wurden.

Die integrierten Apps sollen das gemeinsame Bearbeiten und Teilen von Dateien auf verschiedenen Plattformen und in Gruppen vereinfachen, sodass die Cloud einfacher in den Schulalltag integriert werden kann. Neben einem Dashboard mit Kalenderfunktion für direkten Zugriff auf E-Mails und Dokumente gibt es unter anderem auch eine Schnittstelle zu Moodle. Moodle ist eine Open-Source-Lernplattform und eignet sich sehr zum Koordinieren von Kursen/Klassen. Nextcloud kann zudem Dateien direkt mit Moodle austauschen.

Fazit

Nextcloud ermöglicht es „Schulen in die Cloud zu bringen“, ohne den Datenschutz zu vernachlässigen. Durch den Open-Source-Ansatz gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die Cloud anzubieten. Mit Nextcloud Education bekommt Ihr zusätzlich viele weitere nützliche Apps, die extra für Schulen und Universitäten zusammengestellt wurden. Nextcloud vereinfacht also das Lernen in der Cloud für Lehrer*innen auf jeden Fall. 

Mehr Informationen findet Ihr auf der Nextcloud Website.
Hier geht’s zur Website: https://nextcloud.com/