Brandenburg: Laut Gemeinsamer Pressemitteilung unterstützt der Bund die Länder mit 200 Millionen Euro beim Infektionsschutz an Schulen und Kitas

Das Geld diene dafür, die Länder bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Schulen und Kitas zu unterstützen. So fokussieren sie sich besonders auf Einrichtungen mit Kindern unter 12 Jahren, für welche derzeit kein Corona-Impfstoff zur Verfügung steht. Dabei wird in Brandenburg das gemeinsame Ziel, die Kinderbetreuung und den Präsenzunterricht mit bestmöglichen Infektionsschutz aufrechtzuerhalten, betont. Der Bund sowie die Länder verständigten sich auf den Abschluss der notwendigen Verwaltungsvereinbarungen, die die Unterstützung durch den Bund regelten.

“Unser Ziel ist es, in diesem Herbst und Winter den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. Dafür ist neben den Impfungen auch ein wirksamer Infektionsschutz an Schulen und Kitas zentral. Wir stellen den Ländern 200 Millionen Euro für den Kauf mobiler Luftreiniger zur Verfügung. Die Verwaltungsvereinbarungen mit den Ländern sind finalisiert. Damit steht ein weiterer wichtiger Baustein zur Pandemiebekämpfung, der die Förderung für stationäre raumlufttechnische Anlagen ergänzt”, so Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Zum Thema meldete sich auch Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und aktuelle Präsidentin der Kultusministerkonferenz: “Es ist gut, dass die finanzielle Unterstützung des Bundes kommt. Mobile Luftreiniger helfen den Schulen und Kitas Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit besser zu nutzen.”

So werde in 16 Einzelvereinbarungen festgelegt, dass der Bund die Länder bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit in Einrichtungen finanziell unterstützt, welche auch oder ausschließlich von Kindern unter 12 Jahren besucht werden. So soll der Bund die 200 Millionen Euro nach dem Königsteiner-Schlüssel zwischen den jeweiligen Ländern vergeben, wo ein Kofinanzierung durch die Länder jedoch zwingend sei. Das Antragsverfahren soll sich nach den entsprechenden landesrechtlichen Regelungen richten.