In der aktuellen Pandemiesituation ist es sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler:innen wichtiger denn je, sich mit digitalen Lernmethoden auseinanderzusetzen. So soll der Unterricht nach wie vor so normal wie möglich gestaltet werden können. Das Team von Canva hat sich genau das zum Ziel gesetzt und eine Grafikdesign-Plattform erstellt. Diese soll die digitale Arbeit, besonders für die Arbeit zu Hause erleichtern.Doch in welcher Art und Weise kann Canva für den Unterricht verwendet werden? Was macht gerade diese Plattform außergewöhnlich?

Was ist Canva?

Canva ist ein im Jahr 2013 gegründetes Unternehmen, welches die einfache Erstellung  visueller Inhalten ermöglicht hat. Mithilfe dieses Tools hat jeder Nutzer Zugriff auf zahlreiche Vorlagen für jeden gewünschten Zweck. Beispielweise Arbeitsblätter, Flyer und vieles mehr. Die von Canva genutzte drag and drop-Strategie macht es Nutzern sehr einfach, sich mit dem Tool zurechtzufinden und alle Anwendungen ohne große Bemühungen nutzen zu können. Auch als Team kann an einem Design gemeinsam gearbeitet werden. Dadurch ist es möglich, gemeinsam Designs zu entwerfen. Diese können wiederum auf unterschiedlichsten Plattformen, wie Microsoft-Teams, Powerpoint oder Instagram, verknüpft und anschließend veröffentlicht werden können.

Zu sehen sind zwei Kinder und eine Frau, die gemeinsam vor einem Computer sitzen und sich lachend mit etwas auf dem Bildschirm beschäftigen.

Anstieg des digitalen Lernens in den letzten Jahren

digitales Lernen nimmt stark zu

Die Statistik zeigt, dass das Lernen mit digitalen Medien besonders im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie gestiegen ist. Am stärksten trifft dies auf Schüler:innen und Student:innen ab 16 Jahre zu.

Einsatz im Unterricht – Förderung der Kreativität

Gerade aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation ist es wichtig, in der Schule nicht auf Präsenzunterricht angewiesen zu sein. Doch häufig ist gerade Dieser notwendig, um alle Schüler:innen zu integrieren und zu motivieren. Genau diesem Problem hat sich Canva angenommen. Mit Hilfe von Canva for Education soll das Klassenzimmer virtuell erweitert werden können.

Lehrkräften ist es damit möglich, ihre Unterrichtsinhalte durch passende Vorlagen und Anwendungen wie gewohnt zu präsentieren. Dabei sind sie nicht zeitlich oder finanziell eingeschränkt. Sie haben die Möglichkeit, sich kostenlos zu registrieren und auch ohne tiefergehendes digitales Wissen ihre Unterrichtsstunden und Materialien vielseitig zu gestalten. Durch Canva for Education sollen Schüler:innen dazu angeregt werden, ihr Lernen mit Spaß und eigenem Engagement zu verbinden.Der digitale Unterricht führt somit nicht etwa zu Leistungsabnahme, sondern vielmehr zur Ausbauung der eigenen Kreativität und Interessen. Lernen soll hier nicht mit lästigen Aufgaben und frustrierenden Ergebnissen in Verbindung gebracht werden. Vielmehr wird ein kooperatives Miteinander als Ziel angestrebt.

Die Lehrer:innen haben mit den von Canva zur Verfügung gestellten Tools nicht nur die Möglichkeit Lerngruppen zu erstellen. Sie können auch Audio- und Videodateien teilen, um das virtuelle Klassenzimmer so realistisch wie möglich zu gestalten und der Angst vor dem Homeschooling ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

In folgendem Video wird das kostenlose Canva Grundmodul erklärt. Hierbei handelt es sich um ein Tool, das besonders für Lehrkräfte hilfreich ist. Arbeitsblätter und viele weitere Hilfsmittel können kreativ designt und für unterschiedliche Unterrichtsfächer angepasst werden.

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Vorteile bei Canva

Besonders in den letzten Jahren haben Online-Lernplattformen einen regelrechten Aufschwung erlebt. Somit stehen sie hoch im Kurs und gleichzeitig auch in einem täglichen Vergleich, bei dem ihre Funktion auf die Probe gestellt wird. 

Canva konkurriert demnach mit weiteren Onlineplattformen. Das Besondere hier ist jedoch, dass die Existenz anderer Plattformen wie Google Classroom, Microsoft-Teams und weitere als Vorteil für die Nutzer:innen gesehen wird. Sie lassen sich sogar mit Canva kombinieren.Die Unterrichtstools könne sich gegenseitig ergänzen, wodurch Lehrkräften und Schüler:innen eine große Auswahl an Funktionen bereitsteht.

Es kann beispielweise über Microsoft-Teams im Videochat kommuniziert werden und die auf Canva erstellten Projekte über Links geteilt oder auf PowerPoint übertragen werden.Dabei gehen keine bisher bekannten Unterrichtsmethoden durch den Onlineunterricht verloren. Sie können wie gewohnt beibehalten und sogar durch andere Funktionen erweitert werden. Das virtuelle Klassenzimmer kann somit eine Chance darstellen, Lehrkräfte zu neuen Methoden zu inspirieren und den Schüler:innen den Freiraum geben Kreativität mit Lernen zu verbinden.

Nutzt Ihr die Plattform Canva? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!