Aufgrund der fortschreitenden Pandemie steht das Aussetzen der Präsenzpflicht im Raum. Der Grund ist hierbei insbesondere die neue Omikronvariante. Nun hat sich der Hygienebeirat beraten und kommt zu folgender Entscheidung: Ab Montag gilt weiterhin regulärer Unterricht mit Präsenzpflicht. 

Epidemiologisch kein Unterschied

Der Hygienebeirat, der sich unter anderem aus Lehrkräften, Eltern sowie Wissenschaftlern zusammensetzt, beruft sich auf die Feststellung, dass die Omikronvariante auch im privaten Umfeld für zahlreiche Ansteckungen sorge. Wichtig sei, dass die Vermittlung von Bildung gesichert bleibe. Die Vorsitzende der Kultusministeriumskonferenz (KMK) Karin Prien (CDU) beschließt: „Die Schulen sollten das Letzte sein, was noch einmal geschlossen wird“. Gerade den Abschlussklassen soll durchwegs Unterricht gewährleistet werden, selbst wenn Lehrer:innen in Quarantäne müssen. 

Zu sehen sind Schuluntensilien und eine Maske.

Corona an Schulen: Tägliche Tests sollen Sicherheit geben

Die Schüler:innen, die weder geimpft noch genesen sind, sollen sich täglich testen lassen. In Kombination mit den geltenden Hygienestandards sowie Maskenpflicht soll maximale Sicherheit gewährleistet werden. Geimpfte oder genesene Schüler:innen sollen sich laut des Berliner Landeselternausschusses (LEA) ebenso täglich testen. Hierzu gibt es jedoch keine weitere Entscheidung. Gemischte Gefühle ruft das unter den Betroffenen hervor. Wie die BILD Zeitung berichtete, fehlt vor allem ein Notfallplan und ausreichende Belüftungsanlagen. Der Zwiespalt bezüglich der Präsenzpflicht an Schulen zeigt sich ebenso im Oberlandesgericht Weimar. Sowohl Anträge für als auch gegen die Präsenzpflicht liegen aktuell vor. Wie es weitergeht, muss kleinschrittig und auf kurze Sicht entschieden werden.
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