Bildung für ein gelingendes Leben

Wer sich mit dem Thema Bildung der Zukunft auseinandersetzt kommt um das Buch #Education for Future* von Gerald Hüther, Marcell Heinrich und Mitch Senf nicht herum.

Anders als der Hashtag im Titel vermuten lässt, geht es dabei nicht um die Digitalisierung der Bildung. Hüther, Heinrich und Senf zeichnen eher ein Bild, wie sich die Einstellung von Lehrkräften, Eltern und Gesellschaft zu Bildung und Erziehung ihrer Meinung nach ändern muss.

 

„Wir brauchen endlich ein zukunftsfähiges Verständnis Davon was Bildung wirklich bedeutet“

Überschrift Klappentext #Education for Future

 

Die drei Autoren sind selber keine Lehrer. Gerald Hüther ist Hirnforscher, Marcell Heinrich Schulsozialarbeiter und Mitch Senf Sportmanager. Trotzdem lohnt es sich ihre Ausführungen näher zu betrachten.

Gerald Hüther

Prof. Dr. Gerald Hüther

Bildung der Zukunft in zwei Akten

Das Buch #Education for Future ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil zeigt Geralt Hüther auf welche Umbrüche und Veränderungen allgemein in unserer Gesellschaft gerade stattfinden und was sie für unsere Kinder bedeuten. Dabei attestiert Hüther den Kindern eine natürliche Freude am Entdecken und Erkunden. Er hält sie für essenziell um in der, sich verändernden Welt, zurecht zu kommen. Er kommt zu dem Schluss, dass sich unser Schulsystem von Grund auf verändern muss, um mit den Anforderungen zu Recht zu kommen. Praktischerweise hat er auch den ein oder anderen Lösungsvorschlag.

Die praktische Umsetzung

Im zweiten Teil von #Education for Future widmen sich Marcell Heinrich und mitch Senf der praktischen Umsetzung von Hüthers Theorien und führen an Beispielen aus, wie Schüler*innen durch Motivation und Förderung des natürlichen Lernwillens erfolgreich werden. Sie weisen darauf hin, dass Erfolg sich nicht in den Schulnoten ausdrückt sondern im persönlichen Glück. Dabei werfen Sie dem deutschen Schulsystem vor, dass es mit seiner starren Art die Kinder beschneidet anstatt sie zu fördern. Doch bei Ihnen sind nicht die Lehrkräfte Schuld, sondern, ganz im gegenteil ebenfalls in dem System gefangen. Heinrich und Senf bestätigen, dass achzig Prozent der Lehrkräfte Ihre Schüler*innen bestmöglich fördern wollen, dies aber auf Grund des Systems nicht könnten. Zum Schluss rufen sie die ganze Gesellschaft, und insbesondere die Lehrkräfte dazu auf ihren gesamten Gestaltungsspielraum zu nutzen um unsere Kinder zu fördern und sie nicht zu beschneiden.

Zukunft der Bildung

Die begabungen der Kinder sollten gefördert werden. (Quelle: pexels.com)

 Die Zukunft unserer Bildung?

Zusammengefasst legt das Buch #Education for Future gute Grundlagen für die Erziehung unserer Kinder. Es bescheinigt dass die meisten Lehrkräfte und Eltern weiter sind als die Gesellschaft an sich und ihr bestes geben um ihre Kinder zu fördern. In unseren Augen sollte jeder, der sich intensiver mit dem Thema Bildung beschäftigt, #Education for Furture* lesen. Niemand wird allen Aspekten des Buches zustimmen und dennoch lohnt es sich über alles nachzudenken was drin steht und es lohnt sich damit anzufangen es umzusetzen.

 Habt Ihr #Education for Future schon gelesen? Was sind Eure Meinungen dazu? Schreibt es uns in die Kommentare oder schickt uns eine Email an redaktion@lehrer-news.de. 

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