Die aktuelle Corona Pandemie hat uns gezwungen Unterricht anders zu gestalten. Somit stellte sich nicht nur die Digitalisierung von Schulen, sondern auch die des Sprachunterrichts in den Vordergrund. Mithilfe der digitalen Lehre erfolgt beispielsweise der Austausch mit bekannten als auch fremden Menschen über die sozialen Medien. Um am Austausch mit fremden Menschen teilnehmen zu können, benötigst Du meist die englische Sprache, was aber nicht bedeutet, dass Du sie einwandfrei beherrschen musst. In diesem Artikel lernst Du nicht nur die Vorteile der Digitalisierung im Sprachunterricht, sondern auch wieso der reine Englischunterricht in der Schule nicht ausreichend ist, um sicher in der Sprache zu sein. Auch kannst Du auf LehrerNews herausfinden, welche YouTube Kanäle und Podcasts Dir dabei helfen selbstständig und Abseits des Unterrichts Englisch zu lernen.

Nur reiner Englischunterricht reicht nicht aus

Wir alle waren oder gehen noch zur Schule und besuchten oder besuchen noch den Englischunterricht. Klar gestaltet sich dieser jeweils von der Lehrkraft abhängig unterschiedlich, doch meist ähneln die Unterrichtseinheiten sich in einigen Punkten doch. Betritt die Lehrkraft den Klassenraum wird schon auf Englisch begrüßt. Es gibt Lehrkräfte, die vor dem eigentlichen Unterricht noch einiges an Organisatorischem besprechen wollen. Meist tun sie dies auf Deutsch. Aber warum? Da steckt doch der Fehler. Bespricht die Lehrkraft was an Organisatorischem, dann betrifft es doch die ganze Klasse. Somit ist auch jede Meinung gefragt. Es ist eine Möglichkeit, wo Schüler:innen sich auf Englisch zur Wort melden und Englisch sprechen und verstehen lernen können. Es neigt zu, zuzuhören und am Gespräch teilzunehmen.

Beginnt der Unterricht so startet es oft mit der Hausaufgabenkontrolle. In den jüngeren Klassen wird noch rund gegangen, um sicher zu gehen, dass die Schüler:innen die Aufgaben auch wirklich lösen und verfassen. Nachfragen werden in den meisten Fällen auf Deutsch gestellt und beantwortet, wobei auch hier ein Fehler steckt. Wieso versuchen Sie das Gespräch nicht auf Englisch zu führen? Ja, Lehrkräfte möchten sich nicht allzu lange mit  kleinen Dingen beschäftigen und lieber den Stoff ununterbrochen durchzuziehen. Aber genau an diesen kleinen Dingen bleibt es hängen und Lernende kommen nicht voran. Die Grammatik und Rechtschreibung oder auch das Vokabeln lernen sollte nicht alles sein, was Bedeutung hat. Das Kommunizieren miteinander soll mehr Bedeutung haben, denn dies ist der Anfang einer englischsprachigen erforderlichen Zukunft, da heutzutage auch fast jeder Arbeitgeber auf Englischkenntnisse setzt, damit Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, sich mit jedem unterhalten und kooperieren zu können.

Englisch lernen in der digitalen Lehre

Seit über zwei Jahren herrscht so gut wie überall virtuelle Lehre. Nicht nur in Schulen/Universitäten, sondern auch in der Arbeitswelt setzen viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf Homeoffice. Aus eigenen Erfahrungen kann festgehalten werden, dass sich die Englischkenntnisse in eigenen Bereichen verschlechtert bzw. verbessert haben. Beispielsweise wurde das selbstständige Befassen mit fremden Texten verbessert, doch die Kommunikation nahm immer mehr ab. Es wurde und wird sich sehr wenig auf Englisch unterhalten, obwohl gerade auch virtuelle Lehre dafür einige Vorteile hat. Die Lehrkraft könnte z.B. ein- bis zweimal die Woche für jeweils 30min Kommunikationsaufträge aufgeben, wie “Erkläre einem deiner Mitschüler:innen in welcher Umgebung Du während  der Pandemie gelernt hast und wie sieht es für Dich in Zukunft aus” oder “Inwiefern stärkt es Deine eigenen Kenntnisse, dass der Präsenzunterricht durch die digitale Lehre ersetzt wurde und teilweise noch wird”. Mit diesen Aufträgen soll sich nicht nur einmal beschäftigt werden, sondern auf Dauer. 

Nachfrage stellen

Die Aufgabenstellungen sollen dafür dienen, dass Lernende sich selbstständig auf die Kommunikation vorbereiten und genauer wissen und verstehen können. Den Lernenden können auch die in der Einleitung angesprochenen YouTube Kanäle oder Podcasts vorgestellt werden, mit welchem sie sich beschäftigen und anschließend auf Englisch abgefragt werden sollen. Den Lernenden soll klar ausgedrückt werden, dass diese Podcasts und Videos ihnen auch für die Zukunft zur Verfügung stehen. Durch die jetzige Rückkehr in den Präsenzunterricht soll die Kommunikation gestärkt werden. Die Schüler:innen müssen an Sicherheit gewinnen, um sich nicht nur im Unterricht, sondern auch in der privaten Welt auf Englisch ausdrücken zu können.

Das private Leben

Privat sind wir alle auf jeglichen Social Media Plattformen oder in Online Spielen unterwegs. Wir begegnen manchmal Menschen aus anderen Ländern, welche unsere Amtssprache nicht beherrschen. Was heißt das nun für uns? Keine Unterhaltung mit Menschen aus anderen Ländern? Natürlich können wir uns unterhalten und zwar auf Englisch! Auch Du kennst dann Situationen, wo eine Nachricht oder einzelne unbekannte Wörter auf Google Übersetzer übersetzt werden, was aber überhaupt nicht schlimm ist, denn Du lernst immer was Neues dazu. Englisch verstehen und sprechen zu können ist ein Muss, um sich innerhalb der digitalen Welt zurechtzufinden, welche Dich mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern verknüpft. Meist schauen wir uns internationale Videos oder auch Filme auf Englisch an, was den Bereich des Verständnisses stärkt. Sie dienen als Vorteil der Digitalisierung für ein besseres Sprachverständnis.

English translations

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