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Fiebermessen vor Schulbeginn bei Corona Unterricht

Die meisten Bundesländer haben bereits Anfang dieser Woche angefangen, ihre Schulen teilweise wieder zu öffnen. Um eine zu große Anhäufung an Menschen zu vermeiden, dürfen meist nur die Abschlussklassen in der Schule unterrichtet werden. Eine Übersicht über die Situation in den jeweiligen Bundesländern findet ihr hier.

Das Robert Koch Institut erwartet, dass durch die Eröffnung der Schulen die Zunahme der COVID-19 Infektionen steigt. Um dies zu verhindern wurden klare Bedingungen aufgestellt, an die sich zu halten sind.

Schutzmaßnahmen 

Neben dem Tragen eines Mundschutzes, gilt es weiterhin strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten. Dabei ist vor allem wichtig, die Händehygiene und das Einhalten der Hust- und Niesregeln.

Des Weiteren müssen die Schüler*innen und Lehrer*innen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Dies wird durch die Minimierung des Klassenvolumens an Schülerinnen und Schülern erreicht. In den Pausen soll außerdem das Vermischen verschiedener Gruppen vermieden und in den jeweiligen Gruppen geblieben werden. Natürlich weiterhin mit einem Abstand von 1,5 Metern.

Eine ständige Dokumentation der Schülerinnen und Schüler bei krankheitsbedingten Abwesenheit soll geführt werden. Außerdem dürfen Schüler*innen und Lehrer*innen mit zutreffenden Symptomen die Schule nicht betreten. Falls die Symptome während der Unterrichtszeit auftreten, sollen sich die Betroffenen unverzüglich isolieren.

Maßnahmen des Landkreises Altenburg bei Thüringen

Der thüringer Landkreis Altenburg hat sich jedoch noch weitere Maßnahmen zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus überlegt.

Jede Schule soll ab sofort mit Infrarot-Fiebermessgeräten ausgestattet werden.

Damit sollen sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch das Arbeitspersonal ab sofort jeden Morgen vor Betreten der Schule einzeln untersucht werden. Wer eine Körpertemperatur über 37,5 Grad Celsius aufweist darf nicht die Schule betreten und hat sich unverzüglich nach Hause zu begeben und im besten Fall einen Arzt zu konsultieren. Die fiebrige Person wird daraufhin namentlich aufgeschrieben.

Viele kritisieren diese extreme Maßnahme des Landkreises zum Schutz der Ausbreitung des Virus. Kritik für diese Maßnahmen kriegt der Landkreis von Bildungsminister Helmut Holter (Linke): „Beide Maßnahmen sind nicht notwendig, führen zur Verunsicherung und verhindern ein einheitliches Vorgehen.“

Was haltet Ihr von dieser Maßnahme? Ist sie  Zeiten wie dieser nur Vernünftig oder etwas Übertrieben und Panikmache? Welche Maßnahmen würdet Ihr für richtig halten?

Teilt uns Eure Meinung in einem Kommentar unter diesem Artikel.

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