Mittlerweile ist der Umstieg im Arbeits- oder Schulalltag auf digitale Tools keine Neuheit mehr. Viele Plattformen wurden ausprobiert und der Umgang mit digitalen Medien professionalisiert. Dennoch gibt es Bereiche, die weiterhin ausbaufähig bleiben und wo neue Plattformen für den alltäglichen Gebrauch genau richtig kommen. So verhält es sich auch mit der Plattform “Koalendar”, die eine übersichtliche und wesentlich einfachere Planung von Online-Meetings verspricht, als man es bisher gewohnt ist. Doch inwiefern macht sich diese Verbesserung bemerkbar? Und wo macht die Nutzung des Tools am meisten Sinn?

Was Ist der “Koalendar”?

Koalendar ist eine Plattform, deren Hersteller es sich zum Ziel gesetzt haben, Termine schneller und produktiver zu planen. Das Ganze soll wesentlich überschaubarer, schneller und einfacher funktionieren, als man es bisher gewohnt ist. Die ewige Terminsuche und der dazugehörige E-Mail Austausch soll somit ein Ende gefunden haben. Durch Koalendar ist es den Nutzer:innen möglich, die gesamte Planung auf eine Plattform zu beschränken. In drei schnellen Schritten ist es hier möglich ein Meeting mit der gewünschten Person zu vereinbaren. Das funktioniert wie folgt: 

  1. Die verfügbaren Zeiten werden eingetragen 
  2. Der entstandene Link wird per Mail oder direkt über Koalendar geteilt
  3. Die andere Person sucht sich einen für sie passenden Termin aus bzw. bestätigt einen Termin.
Zu sehen ist der Bildschirm bei “Koalendar”

So funktioniert´s

Als neue Nutzer:in des Koalendars wird man direkt auf der Titelseite mit den bereits oben beschriebenen drei Schritten bekannt gemacht. Somit wird jeder, der die Plattform erstmalig benutzt, direkt mit dem System vertraut gemacht und dazu aufgefordert, die erste “Booking Page” zu erstellen. Hier kann nun alles Notwendige für den geplanten Termin eingetragen werden. Dazu zählen Titel, Beschreibung, Plattform, mit welcher das Meeting veranstaltet werden soll und sogar ein Logo kann hinzugefügt werden. Zu guter Letzt muss noch die eigene Verfügbarkeit eingetragen werden, sodass die andere Person Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen hat. Tage, sowie Uhrzeiten und Dauer des gewünschten Meetings können hier vermerkt werden. Sobald alle benötigten Informationen eingetragen sind, kann der Termin “veröffentlicht” werden.

Nun ist die “Booking Page” vollständig erstellt und auf dem Bildschirm erscheint ein Link, welcher kopiert oder per E- Mail versendet werden kann. Mit Hilfe dieses Links können Andere auf deine Termine zugreifen und sich überschneidende, passende Termine auswählen. Alles, was ein Besucher deiner “Booking Page” tun muss, ist ein Datum und eine Uhrzeit auszuwählen, an der das geplante Meeting stattfinden kann. Anschließend müssen Name und E-Mail Adresse angegeben werden, um die Vereinbarung zu bestätigen. Darauf folgend erhalten beide eine Bestätigung per E-Mail, in der der geplante Termin festgehalten wird. Zusätzlich wird der Termin bei der Bestätigung zum Google Kalender hinzugefügt, wodurch eine allgemeine Übersicht entsteht. Somit können alle bevorstehenden Termine entweder im Google Kalender oder direkt über die App im Auge behalten werden. Denn auch auf der “Koalendar App” selbst wird eine Übersicht mit allen geplanten Veranstaltungen erstellt.

In folgendem Video ist die Nutzung von “Koalendar” nocheinmal ausführlich dargestellt:

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Anwendung im Unterricht 

Mit der kostenlosen Basis -Version von “Koalendar” können uneingeschränkt Meetings geplant und mit Google Meet verknüpft abgehalten werden. Besonders praktisch ist diese Funktion, wenn auf einzelne Schüler:innen besonders eingegangen werden muss oder Einzelgespräche geführt werden müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Termine schnell und problemlos gefunden werden können und zudem eine Erinnerung durch die Verknüpfung mit dem Google / Outlook / iCloud Kalender gesendet wird. Das führt zu einem wesentlich strukturierterem Plan, sowohl für Schüler:innen als auch für Lehrkräfte.

Wollen jedoch ganze Klassenkonferenzen geplant und abgehalten werden, bietet sich die kostenpflichtige Version an. Hier können Gruppenbesprechungen abgehalten und zudem auch weitere Plattformen, wie beispielsweise Zoom, mit dem Koalendar verknüpft werden. Dabei eignet sich das Tool auch hervorragend, um beispielsweise Elternabende zu organisieren: Jeder gibt seine zeitliche Verfügbarkeit an, und rasch kann ein Termin gefunden werden, der allen zusagt. Pädagogen und gemeinnützige Organisationen können sich darüber hinaus bei Koalendar melden und erhalten nach Angabe des Herstellers erhebliche Rabatte.

Insgesamt kann der Arbeits- und Schulalltag mit  Koalendar um einiges strukturierter geplant werden und Ihn somit für viele um einiges stressfreier gestalten.

Was ist eure Meinung zu der Plattform “Koalendar”? Habt ihr vielleicht sogar schon Erfahrungen gemacht? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!