Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) trifft sich heute um über die Vorbereitung des kommenden Schuljahres 2021/2022 zu beraten. Dabei wird vor allem diskutiert, ob und wie Unterricht und Schulbetrieb nach den Sommerferien weitergehen soll.

News4teachers berichtet, dass die KMK-Präsidentin Britta Ernst (SPD) gesagt habe, es sei wichtig, dass die Schulen nach dem Sommer in voller Präsenz öffnen, unabhängig davon, ob Kinder geimpft sind oder nicht. Im noch laufenden Schuljahr hätten erste Bundesländer wegen der gesunkenen Corona-Zahlen bereits Lockerungen bei der Maskenpflicht an den Schulen angekündigt.

Weiterhin wird berichtet, dass die Ministerinnen und Minister zusätzlich eine gemeinsame Empfehlung zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule verabschieden wollen. Auf der Tagesordnung der Videokonferenz stehe daher dazu ein Gespräch mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und den Vorsitzenden der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens, Felix Klein und Samuel Salzborn. Am Freitag (12.00 Uhr) sollen die Ergebnisse der Beratungen bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Lehrer News wird darüber berichten.

Falls Ihr die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz nachlesen wollt, schaut auf den Pressemitteilungen der KMK zum Umgang mit Antisemitismus in der Schule sowie zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs vorbei oder lest unseren Artikel hierzu.