Der Digitalpakt soll Deutschlands Schulen dabei helfen, digitaler zu werden. Dies soll durch Fördergelder sowie Unterstützung in der Administration geschehen. Hinsichtlich der aktuellen Pandemie und des möglichen Ausblicks auf Hybridunterricht stellt sich die Frage, inwiefern die Möglichkeiten, die der Digitalpakt bietet, bereits genutzt wurden. Erneut kritisiert die Gewerkschaft die zähe Digitalisierung an den Schulen Deutschlands.

Netzwerkprobleme stellen ein großes Problem dar

Das interne Netzwerk ist noch nicht optimal für den Unterricht nutzbar. Dies stellt für die Übertragung des Unterrichts aus dem Klassenzimmer ein großes Problem dar. Auch bei der Wartung sowie der Inbetriebnahme der Hardware gibt es Schwierigkeiten. Aus diesem Grund soll der zukünftige Fokus auf der Förderung von professionellen Service- sowie Supportlösungen liegen. Weiterhin bleibt auch die umständliche Bürokratie der Beantragung von Fördergeldern ein Problem. Insbesondere personelle Engpässe in der Verwaltung bremsen das Antragsverfahren aus. Aber auch die Tatsache, dass vor der Beantragung von Fördergeldern zunächst ein pädagogisches Konzept ausgearbeitet werden muss, das schildert, wie die Hard- und Softwares genutzt werden sollen.

Zu sehen sind zwei Menschen, die auf ein Tablet schauen.

Bad Rappenau schließt den Digitalpakt ab

Wie bereits in vorherigen Artikeln beschrieben, werden knapp 5 Milliarden Euro vom Staat bereitgestellt, um die Schulen zu digitalisieren und somit auch Distanzunterricht adäquat zu ermöglichen. Trotz der trägen Abwicklung gibt es einen Hoffnungsschimmer: Die Stadt Bad Rappenau schaffte 522 Ipads, 104 Monitore sowie 34 Ladekoffer an und investierte insgesamt rund 1,15 Millionen Euro, um technisch auf den neuesten Stand zu sein. Nun hofft die Gemeinde, 600.000 Euro durch den Digitalpakt von der Verwaltung erstattet zu bekommen. 

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