Die Corona-Pandemie hat die Schulen deutschlandweit fest im Griff. Im vergangenen Jahr wurden die Weihnachtsferien vorgezogen und somit verlängert, um Ansteckungen zu verringern. Aktuell wird in Bund-Länder-Beratungen diskutiert, ob die diesjährigen Weihnachtsferien erneut vorgezogen werden sollen.

Unterschiedliche Meinungen innerhalb der Politik

Während Robert Habeck, Vorsitzender der Grünen, das Vorziehen der Weihnachtsferien in Bundesländern, die eine hohe Inzidenz haben, befürwortet, hält Bettina Stark-Watzinger (FDP) dies für unangebracht. Bei RTL/ntv äußert sie sich folgendermaßen: “Wir können durch Masken, Hygienevorschriften, konsequentes Impfen und vor allen dingen Boostern in den Schulen verhindern, dass eben solche Maßnahmen getroffen werden müssen.” Auch Markus Söder (CSU) sieht die Schulschließungen eher kritisch, möchte sich aber die Möglichkeit von vorzeitigen Weihnachtsferien offen halten.

Währenddessen äußern sich die Elternverbände (BEV) gegen frühere Ferien. Es sei fraglich, ob vorgezogene Ferien in Hinblick auf das Virus sinnvoll seien. Außerdem lässt das aktuelle Infektionsschutzgesetz des Bundes diese Maßnahmen nicht mehr zu.

Aktuelle Entscheidungen bezüglich der Weihnachtsferien

Lediglich Brandenburg sowie Sachsen-Anhalt haben bisher beschlossen, die Weihnachtsferien bereits am 17. Dezember beginnen zu lassen. Somit bleibt es das Recht der einzelnen Länder, individuell zu entscheiden, ob eine Verlängerung der Weihnachtsferien angebracht ist oder nicht. Luise Neuhaus-Wartenberg betont, dass eine Notbetreuung der Kinder im Grundschulalter verfügbar sein muss. Fest steht, dass sich die Entscheidung jeden Tag ändern könnte, je nachdem, wie sich das Infektionsgeschehen verändert.

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