Es gibt verschiedene Lernorte, welche von einzelnen Menschen unterschiedlich genutzt werden können. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit Schulen und Lehrern ist bei einigen die Motivation gesunken, was zur Folge hatte, dass sie lieber woanders und vor allem selbstständig lernen. Das Lernen an anderen Orten bietet verschiedene Möglichkeiten. So ist beispielsweise das Lernen am Arbeitsplatz weit verbreitet. Auch das Lernen in Bibliotheken und Museen gehört schon lange in die Erwachsenen- und Weiterbildung, zu welchen ich mich im Artikel näher äußere. Das Lernen an anderen Orten ermöglicht Lernenden, schulische Belehrungen beiseite zu legen und eigene Erfahrungen einzubringen und den eigenen Wissensstand zu prüfen und zu steigern.

Das Lernen am Arbeitsplatz

Das Beschäftigen und Lernen am Arbeitsplatz ist mit einer Menge an Vielfalt von Verständnis verbunden. Dabei kommt arbeitsbezogenes, arbeitsintegriertes, arbeitsplatznahes und arbeitsorientiertes Lernen zum Ausdruck. So ist das Lernen am Arbeitsplatz besser gesagt ein arbeitsplatzgebundenes Lernen, wobei Lernort und Arbeitsort identisch sind. Dies enthält häufig Lernchancen und Lernanforderungen, besonders für die, die aufgrund mangelnder Erfahrung mit fremdbestimmten Lernen Lernverweigerungen zeigen. Die Vorteile des Lernens werden in der Arbeit deutlich, welche Motivation, Sinn, Einsicht und Erfahrungen schafft. Das klassische Lernen am Arbeitsplatz geschieht durch Zusehen, Nachmachen, Helfen, und Probieren . Dabei wird nicht nur Wissen gewonnen, sondern auch besondere Werte.

So entwickeln sich zwei Lernformen auf dem Arbeitsplatz. Zum einen ist die Rede vom informellen Lernen, wobei die Arbeitsstruktur, wie das Beschäftigen mit Arbeitsmitteln, Arbeitsaufgaben und Qualifizierungsanforderungen auf dem Plan steht. Zum anderen ist die Rede vom formellen Lernen, wobei die Lerninfrastruktur, wie das Einhalten von sachlichen und zeitlichen Lernmöglichkeiten und das Erlernen von kooperativer Zusammenarbeit im Vordergrund steht.

 

lernen am Arbeitsplatz

Das Lernen in öffentlichen Bibliotheken

ine Bibliothek ist ein Lernort, welcher zeitlich begrenzt aufgesucht wird. So sammeln die Bibliotheken Informationen in Form von Texten, Bildern oder Daten. Du musst jedoch beachten, dass es einige Arten von Bibliotheken zu unterscheiden gibt. Es gibt unter anderem wissenschaftliche, zentrale, öffentliche oder fachspezifische Bibliotheken, welche unterschiedlich gekennzeichnet sind. In diesem Artikel liegt der Fokus jedoch auf öffentliche Bibliotheken, da diese sich an ein breites Publikum richten und als wichtige kommunale Lernorte bezeichnet werden. So leisten sie einen großen Beitrag zur Gewährleistung des Grundrechts auf freien Zugang zu jeglichen Informationen. Des Weiteren ermöglichen sie als Lernzentrum ein Lernen vor und über den Ort. Öffentliche Bibliotheken dienen als Hilfe für selbstgesteuerte Lernprozesse, da sie unter anderem Fach- und Sachbücher, Nachschlagewerke und Zeitungen/Zeitschriften. zur Verfügung stellen.

lernen in der Bibliothek

Oft wird die Lern-Stimmigkeit von der Gebäudearchitektur nicht beachtet, wobei der Raum Situationen definiert, d.h.  er zählt als Entscheidungsfaktor mit, ob Du hingehen, dort verweilen oder lernen möchtest oder eben nicht. Diese Lernzentren dienen nicht nur für Bücher, welche im Regal ihren Platz halten, sondern auch für Menschen, wofür alternative Arbeitsplätze (Sofas, Internetplätze, Gruppenarbeitsräume etc.) geschaffen sind.

Lernen im Museum

Das Museum als öffentliche Bildungsinstitution zeichnet sich dadurch aus, dass es Zugang zu gesellschaftlich wichtigen Themen, wie Arbeit, Umwelt, Hygiene, Sinnlichkeit, Vergnügen, Kommunikation, Gender, Zeit u.ä. vermittelt. Die Hauptaufgabe des Museums ist es, Menschen dabei zu helfen, die präsentierenden Gegenstände als Zeichen zu lesen, da die Bedeutung der Gegenstände nicht vorgegeben ist, sondern entziffert werden muss. So bietet es sich im Museum an, spontane Meinungen und Urteile preiszugeben, sowie Emotionen, Erinnerungen und Assoziationen einzubringen. So stellen wir uns dann die Fragen: Was genau sehen wir, was fühlen wir und womit verbinden wir diesen Gegenstand? Nach genauerer Beschäftigung mit den Fragen widmen wir uns der Bedeutung des Gegenstandes und stellen uns die Frage: Welche Funktion hat dieser nun und was wissen wir aus der Wissenschaft? All diese Fragen ermöglichen es uns, eine Beziehung zu dem Gegenstand aufzubauen und somit Interesse für dessen Bedeutungen zu entwickeln. 

Besuch im Museum

Was ist ein Virtueller Lernort und welchen Zweck erfüllt er?

Virtuelle Lernorte sind unabhängig vom realen Ort. Durch unzählige Möglichkeiten des Internets kommt es zu einer Ergänzung analoger Lernorte. Ein virtueller Lernort ist ein Ort für Lehr- und Lernprozesse, welcher Lehrenden und Lernenden orts- und zeitunabhängig zur Verfügung steht. Somit ist es ein Ort, der von jedem von uns virtuell genutzt werden kann. Dem virtuellen Lernort sind kaum Grenzen gesetzt, wobei unzählige Ausprägungen möglich sind. So dient das Internet mit begleitenden Kommunikationsmöglichkeiten wie E-Mail, Diskussionsforen, Chats oder auch Social Media Diensten zur Unterhaltung mit bekannten als auch fremden Menschen.  Seit der noch aktuellen Corona Pandemie haben sich auch Audio und Video Dienste mit eingebunden.

Virtueller Lernort

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