Gerade hat die heiße Phase in der Bewerbung für den Award Digitale Bildung der ZDB begonnen.

Bis zum 29.06.2021 können Lehrkräfte, Eltern und Schüler:innen spannende Konzepte einreichen oder Lehrkräfte für ihr besonderes Engagement im Bereich digitale Bildung und Lehre nominieren. Doch welchen Zweck verfolgen wir eigentlich damit? Wie wird er finanziert? Und wie wird die Vergabe des Preises überhaupt entschieden? Warum wir mit dem Visionsaward vor allem gemeinnützige Ziele verfolgen und warum wir diese für so wichtig und unterstützenswert halten, wollen wir euch kurz erklären.

Ehre, wem Ehre gebührt: Engagierte Lehrer:innen auszeichnen

Dass es uns um die Sichtbarkeit und Anerkennung der Leistungen und des Engagements geht, das Lehrkräfte besonders im vergangenen Jahr während der Corona Pandemie gezeigt haben, wird bereits durch unseren Individualpreis deutlich. Nicht umsonst können hier auch Schüler:innen und Eltern Lehrkräfte nominieren, um ihre Lehrer:innen für ihre Arbeit in den vergangenen Monaten auszuzeichnen und diese wertzuschätzen.

Doch welchen Zweck hat der Visionspreis? Die Antwort ist so kurz wie simpel: als gemeinnützige Gesellschaft verfolgt die ZDB das Ziel, den Ausbau digitaler Bildung zu fördern – und dieser wird besonders durch die Menschen geprägt, die tagtäglich in den Bereichen Lehre und Bildung alles geben, um Bildung in allen Facetten zu ermöglichen. Besonders in den letzten Monaten ist hierbei immer wieder deutlich geworden, wie sehr erfolgreiche Bildung von der Eigeninitiative der Lehrenden abhängt, die in vielen Bereichen auf sich allein gestellt waren, um den Anforderungen von digitaler Lehre während der Corona Pandemie gerecht zu werden.

Vom Konzept im Kopf zur Realität im Klassenraum

Dabei haben Lehrer:innen nicht selten eigene spannende Konzepte entwickelt und Ideenreichtum gezeigt, aus denen Bildungseinrichtungen bundesweit ihren Nutzen ziehen könnten. Damit dies überhaupt diskutiert werden kann und die Ideen nicht nur Visionen bleiben, sondern Realität werden, haben wir den Visionspreis ins Leben gerufen. Denn wer könnte bessere Ansätze für den erfolgreichen Ausbau digitaler Lehrmethoden entwickeln als die betreffenden Lehrer:innen selbst? Durch die Bestimmung der Gewinner:innen durch das bundesweite Online-Voting wollen wir bewirken, dass die Konzepte der Preisträger:innen maximale Aufmerksamkeit bekommen. Damit soll nicht nur das herausragende Engagement der Gewinner:innen angemessen gewürdigt werden; vielmehr soll unser Award einen Beitrag leisten, den innovativsten Konzepten eine wahre Chance auf tatsächliche Umsetzung zu ermöglichen – denn nur so können schließlich auch die Schüler:innen langfristig und flächendeckend im Schulalltag vom Innovationsgeist der Lehrkräfte profitieren.

Da der Award Digitale Bildung bisher nicht staatlich unterstützt wird, arbeiten die Mitglieder der Jury, die die vorangehende Vorauswahl treffen, ausschließlich ehrenamtlich. Auch ohne die Vielzahl an ehrenamtlichen Helfer:innen und Unterstützer:innen innerhalb der ZDB wäre die Umsetzung des Awards nicht möglich. Diese setzen tagtäglich ihre Zeit und Expertise dafür ein, um die Zukunft digitaler Bildung in Deutschland bunter und erfolgreicher zu gestalten. Neben ihnen unterstützen zahlreiche Stiftungen, Verbände und Organisationen der Bildungswelt unsere Ziele durch Spenden. Da die ZDB eine gemeinnützige Gesellschaft ist, stecken wir alle Einnahmen direkt wieder in unser Vorhaben, digitale Bildung im Schulalltag zu integrieren.

Mehr über den Bewerbungsprozess und das Auswahlverfahren des Awards Digitale Bildung erfahrt ihr hier oder auf der Webseite des Awards. Dort könnt ihr auch gern euch selbst oder eine Lehrkraft für einen unserer Preise nominieren. Die Bewerbungsfrist endet am 29.06.2021.