Silvia Schanze ist Coach für innere Stärke und zufriedene Mitarbeiter.

Besonders in Zeiten wie Diesen ist es sowohl in Unternehmen, als auch an Schulen besonders wichtig, dass die Kommunikation und das harmonische Miteinander funktioniert. Genau diesen Themen  hat sich Silvia Schanze angenommen und bietet Kurse, Fortbildungen und weiteres an. Dafür bildet sie sich selbst regelmäßig fort und richten sich und Ihre Seminare nach den neuesten Forschungen aus. Hierbei beschäftigt sie sich viel mit emotionaler Intelligenz und passt Ihre Seminare dem Kunden entsprechend an, um individuell die größtmöglichen Verbesserungen zu erzielen. Ihr Angebot teilt Silvia Schanze auf zwei Bereiche auf: Für Unternehmen und für Schulen.

So können Unternehmen sich durch verschiedene Angebote, wie Beratungen, Seminare oder Vorträge helfen lassen, das Arbeitsklima im Team zu verbessern und die Kommunikation untereinander zu fördern.  Auch Schulen können jeweils auf die individuelle Situation angepasst Hilfe erhalten. So kann in den Coachings geplant werden, wie herausfordernde Situationen für Schulleitung oder unter Kolleg:innen am besten zu meistern sind. In Seminaren und Vorträgen wiederum geht es besonders um Gesundheitsförderung und Prävention, sowie Inspiration und Erkenntnis bei der Vorstellung der Vortragsthemen. Insgesamt dient Ihr Angebot dazu, gesunde und zufriedene Mitarbeiter und Schulgemeinschaften aus Ihrem Angebot hervorgehen zu lassen. Dabei setzt Silvia Schanze besonders auf folgendes: Emotionale Intelligenz, Achtsamkeit, Stressmanagement, Mentaltraining und Kommunikation.

In Zusammenarbeit mit der ZDB bietet Silvia Schanze zwei Fortbildungen an:

Wertschätzende Kommunikation in sozialen Medien

Zu sehen ist das Fortbildungsangebot von Silvia Schanze zu dem Thema Wertschätzende Kommunikation in sozialen Medien.

Achtsame Nutzung von digitalen Medien

Zu sehen ist das Fortbildungsangebot von Silvia Schanze zu dem Thema Achtsame Nutzung von digitalen Medien.

In folgendem Interview spricht Silvia Schanze über die Inhalte Ihrer Fortbildungen und Ihre Erfahrungen und Eindrücke rund um das Thema Schule und den eigenen Werdegang:

Könntest du ein bisschen über deine eigene Person erzählen, wie bist du dazu gekommen deine Fortbildungen anzubieten und wo setzt du hier den Schwerpunkt?

Mein Name ist Silvia Schanze. Ich bin keine Lehrkraft, sondern Coach, Mentaltrainerin, Gesundheits- und Entspannungspädagogin. Seit sechs Jahren bilde ich TrainerInnen an einer deutschlandweiten Akademie aus. Zum Beispiel Achtsamkeitstrainer für Erwachsene oder Kinder oder auch Mentaltrainer oder Stressmanagement Trainer. Ich bin seit vielen Jahren Gesundheitsförderin bei Klasse2000 und stehe so als vor der Klasse und biete in verschiedenen Bundesländern Fortbildungen an. In Schleswig-Holstein z.B. eine sehr intensive Fortbildung mit dem Titel „Leuchtfeuer sein – Achtsamkeit und Selbstreflexion für mehr empathische Interaktion in Schule“, die sich über drei Wochen erstreckt und großer Beliebtheit erfreut. Den Schwerpunkt setze ich beim Individuum selbst. Ich gehe persönlich auf die TeilnehmerInnen ein und versuche alle Fragen zu beantworten, Impulse zu setzen.

Wie ist deine Herangehensweise bei deinen Fortbildungen? Wie führst du diese durch und was macht gerade diese Bildungsform besonders für Lehrkräfte so interessant?

Es ist ein guter Mix aus Wissensvermittlung, Austausch und Methodenkompetenzen, die im Alltag anwendbar sind. Durch die gesetzten Impulse startet die erste Selbstreflexion und ich gebe Ideen mit, wie man dies selbst in den Alltag implementieren kann bzw. mit seinen SuS zu dem Thema arbeiten kann. Kein Seminar ist gleich, die Schwerpunkte legt die Gruppe.

Wie stehst du zum ZDB im Zusammenhang mit deiner Fortbildung?

Ich bin externe Referentin. Wir erarbeiten Themen, die interessant sein könnten und in Zusammenarbeit mit dem ZDB-Team wird dies vermarktet. Ich bin für die Inhalte und Durchführung zuständig.

Könntest du ein bisschen über das Thema deiner Fortbildung erzählen und warum genau dieses Thema von großer Bedeutung ist? 

Bei ZDB biete ich zwei Themen an. Zum einen „Achtsame Nutzung von digitalen Medien“. Dort dreht sich alles um Bewusstwerdung. Welche Geräte verwende ich,  wie gehe ich mit Ihnen und meiner Zeit um? Was kann das für gesundheitliche Folgen für mich haben? Wie ich eingangs sagte, zuerst schauen wir bei uns selbst. Das ist nicht immer angenehm, aber sinnvoll. Wenn ich meine eigenen Gewohnheiten kenne, kann ich etwas verändern. Warum sind „analoge Inseln“ überhaupt sinnvoll? All dies und noch mehr besprechen wir in  knackigen drei Stunden.

Bei „Wertschätzende Kommunikation in sozialen Medien“ geht es im ersten Schritt auch um Bewusstwerdung, denn die Kommunikation in den sozialen Medien hat die Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren verändert. Was bedeutet es überhaupt respektvoll und wertschätzend miteinander zu und warum sollte ich das tun? Lohnt sich der „Aufwand“? Wie kann ich das meinen SuS näher bringen?

Diese beiden Module halte ich persönlich für sehr wertvoll, da die Digitalisierung immer mehr Raum in unserem Leben einnimmt und zur Normalität wird. Wie so oft gehen wir mit der Entwicklung, vergessen aber manchmal für das gesunde Maß zu sorgen. Die Nutzung von digitalen Geräten findet oft ganz selbstverständlich während des Essens statt. Über sowas darf man nachdenken. Wie kann man das anders lösen, was passiert, wenn sich sowas einschleift? Die Kommunikation hat sich stark verändert. Neue Worte entstehen, Zeichen wie Emojis werden stark genutzt.

Du beschäftigst dich ja viel mit dem Thema Schule und den Lehrkräften als Personen im Speziellen. Was müsste sich im Lehrkräfteberuf deiner Meinung nach in Zukunft ändern? Und hast du bestimmte Ideen oder Aktionen, um das umzusetzen?

Das ist eine Frage, die ich den ZuhörerInnen meines Podcasts regelmäßig stelle. Daher habe ich da natürlich schon viele Ideen bekommen. Was ich immer wieder höre von Schulleitungen oder auch Lehrkräften ist mehr Eigenverantwortung, um mehr Individualität gestalten zu können. Außerdem braucht es Mut sich selbst zu erforschen und seine Rolle von der Lehrkraft (von oben (LehrerIn) nach unten (SchülerIn)) zum Lernbegleiter/ Lernermöglicher (Augenhöhe) zu schaffen. Und den Mut braucht es dringend auch für Fehlerfreundlichkeit für sich selbst und natürlich auch anderen. Fehler sind Helfer und keine Makel. Um diesen Rollenswitch zu unterstützen habe ich das „Leuchtfeuer“ entwickelt. Zusätzlich habe ich mit meinem Podcast eine Plattform geschaffen, um Projekte und Menschen sichtbar zu machen. Ich höre oft „ich bin ganz allein mit meinen Gedanken/ Ideen.“ Doch das stimmt nicht.

Du selbst hast ja schon einen langen Berufsweg hinter dir und hilfst mit deiner Arbeit auch anderen Menschen in gewisser Weise den richtigen Weg zu finden. Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Tipps, um mit dem eigenen Werdegang zufrieden zu sein oder sich weiterzuentwickeln, auch im Bezug auf die Digitalisierung?

Das ist eine komplexe Frage. Ich versuche sie einfach zu beantworten. Praktiziere Achtsamkeit. Nimm dir Zeit, dich und deine Bedürfnisse, Werte und Talente kennen zu lernen. Spüre hin und sei ehrlich zu dir. Spürst du, dass es nicht mehr passt, verändere dich. Ich habe das schon einige Male in meinem Berufsleben vollzogen. Ich habe beim Otto Versand gearbeitet, beim Int. Rennrodelverband, einem großen japanischen Konzern und nun fühle ich mich angekommen. Es waren tolle, spannende und lehrreiche Stationen, aber es bedurfte auch immer wieder Mut sich zu verändern.

Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken. Man sollte sich dem nicht versperren. Leider erlebe ich dies noch hier und da in Schule. Es geht ja nicht nur um einen selbst, sondern auch um die Kinder und Jugendlichen, für die wir Vorbild sind und auch hier ist es ok, wenn die das dann besser können als man selbst. Das ist menschlich und schafft auch Augenhöhe. Die Kompetenz mit Veränderung umzugehen wird immer wichtiger. Zum Thema Digitalisierung empfehle ich klein anzufangen, wenn es wie der Himalaya erscheint. Was brauche ich, was kann nützlich sein für mich? Wen kann ich evt. um Unterstützung bitten. Nicht jeder muss Experte in allem sein, aber wenn man weiß, wo man Hilfe bekommt, hat man einen Vorsprung. Digitalisierung bietet auch ungeahnte Möglichkeiten der Kreativität. Einfach dem Entdeckergeist freien Lauf lassen. Es lohnt sich.

Habt Ihr schonmal bei einer unserer Fortbildungen teilgenommen und Erfahrungen gesammelt? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!